Nino & Khrystyna trennen sich nach dem 3. Weltmeister-Titel

 GOC 2014 Grand Slam Latin

Nach dem Gewinn des 3. Weltmeister-Titels am 5. Oktober in Ostrava war man gespannt, wie es mit Aniello Langella & Khrystyna Moshenska weitergehen würde. Viele spekulierten darauf, dass sie zu den Professionals wechseln würden. Nachdem sich das russische Paar Armen Tsaturyan & Svetlana Gudyno mit Vehemenz innert Kürze auf den zweiten Platz vorschieben konnte, waren spannenden Duelle zu erwarten.
Deshalb ist die Überraschung gross, dass sie sich entschieden haben ihre Tanzpartnerschaft zu beenden.
Sie melden auf ihrer Facebook-Seite an ihre über 12’000 Fans:

GOC14-GS-Lat-317Cinque Anni Meravigliosi

We have something to tell to all of you… After 5 years we are not dancing together anymore. It was great partnerships for both of us and we will never forget this great experience. We are thankful for everbody who was with us in all moments of our career.We both plan to continue our dancing in other partnerships.We hug you all! Thanks for understanding!“

Wir sind gespannt, wann und wo die beiden mit neuen Partnern auf dem Parkett anzutreffen sind!

 

 

 

 

Auch Marius & Nina

GOC14-GS-Lat-159

Weniger überraschend war die Trennung von Marius-Andrei Balan & Nina Bezzubova, der Rumäne und die Lettländerin die für Deutschland starteten. Die Weltmeisterschaft in Ostrava war auch bei ihnen ihr letztes gemeinsames Turnier.
Bereits bei der GOC war bei ihnen zu beobachten, dass die Leidenschaft und die Präsenz beeinträchtigt war. Marius wirkte unmotiviert, Nina träger, langsamer als alle anderen Finalistinnen.
Marius galt seit Jahren für Deutschland als die neue grosse Hoffnung. Mit Nina konnte er sich innert Kürze vorarbeiten und sich ab Mitte 2012 fast regelmässig in den Grand Slams und an den Weltmeisterschaften für das Finale qualifizieren. Doch der 4. Platz, kurz vor dem Treppchen, war leider immer Endstation.
Auch sie wollen sobald wie möglich in neuen Konstellationen aufs Parkett zurückkehren.

 

 

Viel Bewegung in der Rangliste zu erwarten!

 

Armen Tsaturyan & Svetlana Gudyno

Armen Tsaturyan & Svetlana Gudyno RU

Durch den Wegfall der Weltmeister und eines sicheren Final-Paares wird viel Bewegung in die Rangliste kommen. Werden die „Runners-up“ Armen Tsaturyan & Svetlana Gudyno den Titel holen können? Werden sie mit dem Favoritendruck umgehen können? Wie entwicklen sich die bis vor dieser Weltemeisterschaft unbestrittenen Zweitplatzierten Gabriele Goffredo & Anna Matus aus Moldawien weiter? Setzen Titelchancen neue Energien frei?
Kann sich das französische Paar Charles-Guillaume Schmitt & Elena Salikhova weiter steigern? Bereits bei der GOC konnten sich die beiden im Paso Doble auf den hervorragenden 2. Platz positionieren! Auf den ersten Blick wenig spektakulär, doch Charles glänzt mit sehr rhythmischen Füssen und Beinen. Elena präsentiert ihre Beinlinien bestens und hat sich einen herrvorragenden Rist erarbeitet. Neben Armen & Svetlana, das Paar mit der grössten Steigerung innerhalb der letzten zwei Jahre.

 

 

Man kennt sich

 

Charles-Guillaume Schmitt & Elena Salikhova  FR

Charles-Guillaume Schmitt & Elena Salikhova FR

Interessant ist bei allen erwähnten Paaren, das man sich seit langem, zum Teil seit Juniors-Zeiten, kennt. Noch interessanter ist, dass viele Finalisten bereits mit anderen Finalisten getanzt haben!

Nino Langella hat zuvor mit Nina Bezzubova getanzt. Sie gewannen neben anderen Turnieren 2009 auch das tolle WDE-Turnier in Bern!

Armen Tsaturyan tanzte bei den Juniors mit der heute für Frankreich startenden Elena Salikhova (2002-2004).

Svetlana Gudyno tanzte 2009-2010 mit dem Spanier Edgar Marcos. Er tanzt aktuell mit Alina Nowak regelmässig ins Halbfinale und an der WM sogar auf den 8. Rang.
Zuvor tanzte Edgar mit Anna Matus aus Moldawien.

Seit den 90er-Jahren sind die Tanzpaare typische „Multikultis“. Im Latein sind es mehrheitlich die russischen Talente die es in die Welt hinauszieht. Im Standard die italienischen Tänzer und Tänzerinnen. Gleichzeitig erfüllen diese „Migrationen“ wichtige Aufgaben beim KnowHow-Transfer. Ohne die italienischen und russischen Talente wäre das Leistungsgefälle zwischen den vielen Nationen enorm viel grösser!

 

Mehr aktuelle Bilder der Latein-Weltspitze findet ihr in der Galerie GOC 2014 Grand Slam Latin

 

 

 

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